Lachen mit Erwähnung im Flâneur d’Or 2026
Im Rahmen der Preisverleihung des «Flâneur d’Or» 2026 erhielt die Gemeinde Lachen für die Kernerneuerung eine so genannte «Erwähnung». Mit dem Preis werden innovative Projekte für Aufwertungen des Fussverkehrs von einer Fachjury ausgezeichnet. Gewinnerin aus 82 Projekten war Stadt Biel mit der Arthur-Villard-Promenade. Daneben erhielten sieben Gemeinden eine Auszeichnung und mit Lachen drei weitere Gemeinden eine Erwähnung.
Bei der Kernerneuerung Lachen besticht nach dem Urteil der Jury die Neugestaltung des Dorfkerns durch ihre stimmige Gesamtwirkung. Aus dem Jurybericht: «Dank der Beharrlichkeit und der Projektbegleitung des Gemeinderats hat sich eine bemerkenswerte Identität herausgebildet. Die Umgestaltung in ein sicheres, ruhiges Zentrum, in dem das Gehen die beste Option ist, hat ein Umdenken bewirkt. Die grosse Fussverkehrsfreundlichkeit ist bis auf die Ebene der Feinerschliessung gewährleistet. Neben den drei sorgfältig gestalteten Plätzen säumen kleinere Aufenthaltsbereiche die Wege. Die Übergänge zwischen den sicheren Bereichen für die Menschen zu Fuss und den Fahrbahnbereichen in der Begegnungszone werden durch den Belag klar gekennzeichnet, und die ertastbaren Randsteinkanten dienen sehbehinderten Menschen zur Orientierung. Die über 100 neuen Bäume stellen einen erheblichen Mehrwert dar. Die Jury bedauert, dass im Zuge der Umgestaltung keine weiteren Begrünungen vorgenommen wurden und es zu keiner besseren Regenwassernutzung durch Anpassung der Ursprungsplanung gekommen ist.»
Der Gemeinderat freut sich über diese erfreuliche Jurierung.

Bei der Preisverleihung: v.l.n.r. Markus Brühwiler (Bauleiter), Emil Woodtli (Gemeindepräsident), Christian Michel (eh. Gemeindepräsident), Tino Buchs (Planer)