Hinweise zum Baubewilligungsverfahren (inkl. Reklamen)
Bauten und Anlagen (inkl. Reklamen) dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder geändert werden. Damit eine Bewilligung erteilt werden kann, ist bei der Gemeinde Lachen, Abteilung Bau und Umwelt ein Baugesuch einzureichen. Die Abteilung Bau und Umwelt, Bereich Hochbau erteilt die weiteren Auskünfte und berät Sie gerne.

Gesuchsunterlagen
In der Regel sind folgende Unterlagen erforderlich:>
  • Pläne (Situation 1:500 oder 1:1000, Grundrisse, Schnitte und Ansichten 1:100)
  • Gesuchsformulare, diese können bei der Gemeinde Lachen, Abteilung Bau und Umwelt bezogen oder mit untenstehendem Link heruntergeladen werden.
  • Weitere Unterlagen welche in den entsprechenden Gesuchsformularen beschrieben sind.
  • Bei Reklamengesuchen ist das Hauptformular Z01 und das Zusatzformular Z14 auszufüllen.

Rechtsgrundlagen
  • Planungs- und Baugesetz vom 17. Mai 1987 (PBG, SRSZ 400.100)
  • Vollzugsverordnung zum Planungs- und Baugesetz vom 2. Dezember 1997 (VVzPBG, SRSZ 400.111)
  • Planungs- und Baureglement (PBR), sowie Zonenplan der Gemeinde Lachen vom 29. September 1995. Beide können mit untenstehendem Link herunterladen werden.

Verfahren
Das kantonale Planungs- und Baugesetz sieht folgende Verfahren zur Behandlung von Baugesuchen vor:
  • Ordentliches Verfahren (Normalfall, Ablauf siehe unten)
  • Vereinfachtes Verfahren (Kleinere Vorhaben oder Änderungen bewilligter Vorhaben, ohne Auflage und Publikation)
  • Meldeverfahren (Geringfügige Bauvorhaben)

Ablauf Ordentliches VerfahrenErläuterungen
EingabeBaugesuche sind stets bei der Standortgemeinde des Bauvorhabens einzureichen. Dies gilt gleichermassen für Gesuche innerhalb und ausserhalb Bauzonen. Es sind die Formulare Z01 siebenfach mit je einem Plansatz und nach Bedarf die Zusatzformulare Z02 - Z15 (je 1 x) mit je einem Plansatz erforderlich. Alle Formulare und Pläne müssen mit Originalunterschriften versehen sein.
Öffentliche AuflageNach der formellen Prüfung und der Abnahme des Baugespanns publiziert die Gemeinde das Baugesuch im Amtsblatt und legt das Gesuch während 20 Tagen öffentlich auf.
EinsprachenInnert der Auflagefrist sind Einsprachen gegen das Baugesuch schriftlich, mit Antrag und Begründung bei der Gemeinde einzureichen. Diese stellt die Einsprachen dem Gesuchsteller zur Stellungnahme zu.
Kantonale BewilligungenNach der formellen Prüfung stellt die Gemeinde das Gesuch der Baugesuchszentrale zu. Diese holt die erforderlichen Stellungnahmen der kantonalen Fachstellen und allenfalls Bewilligungen des Bundes und der Bezirke ein. Sie erstellt die kantonale Baubewilligung und leitet die Bewilligungen gesamthaft und gegen Verrechnung der Gebühren an die Gemeinde weiter.
BaubewilligungDie Gemeinde erteilt anschliessend die kommunale Baubewilligung, unter Einschluss der Bewilligungen des Kantons und des Bundes und stellt dem Gesuchsteller die Gebühren in Rechnung.
RechtsmittelfristAb Zustellung der kommunalen Baubewilligung können der Gesuchsteller und allfällige Einsprecher innert 20 Tagen Beschwerde an den Regierungsrat erheben. Die Beschwerde hat schriftlich, mit Antrag und Begründung zu erfolgen.
Weitere Angaben finden Sie auf der Homepage des Kantons Schwyz

Zugehörige Objekte

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