Tier- und Pflanzenschutz

Zuständiges Amt: Umweltschutz

Tiere

Tauben
Im Dorfkern von Lachen hat sich die Taubenpopulation in den letzten Jahren stark vermehrt. Die Zahl der Tauben wird über die Futter­menge gesteuert. Je mehr Futter vorhanden ist, desto mehr Tauben gibt es. Das heisst, wer Tauben füttert, trägt zu ihrer Vermehrung bei. Normal ist, dass sich Tauben im Winter mehr anstrengen müssen um zu genügend Futter zu kommen. In Lachen werden die Tauben jedoch auch in der kalten Jahreszeit so gut genährt, dass sie sogar brüten und Junge aufziehen können. Dabei sollte der Winter der natürlichen Selektion dienen, denn ohne Selektion werden es immer mehr und mehr. Die übermässige Taubenpopulation führt zu verschiedenen Problemen: Verunreinigungen an Gebäuden und an den Seeanlagen; Schimmelpilze; aus Brutplätzen von Tauben können Parasiten wie Taubenzecken, Flöhe etc. auswandern; viele Tauben sind in der Regel krank. Deshalb gilt für Tierfreunde: Tauben (und Wasservögel) nicht füttern! Weitere Informationen finden Sie am Ende dieser Seite im Info-Flyer "Tauben in der Gemeinde Lachen", den Sie heruntergeladen können.

Wespen-Hornissen-Nester
Häufig erweist sich das Beseitigen der Wespen bzw. ihrer Nester als sehr schwierig und es muss ein Fachmann beigezogen werden. Dabei gilt es zu Wissen, dass nebst den Bienen auch die Wespen und Hornissen zu den geschützten Tierarten gehören. In der Gemeinde Lachen kann in der Regel für solche Einsätze Herr Guido Rauchenstein (Kdt. Feuerwehr) Tel. 079 216 39 62 oder Andy Rimml Tel. 079 412 06 98 beauftragt werden. Die Möglichkeit zur selbständigen Entfernung von Wespen- und Hornissennestern steht Ihnen frei. Entsprechende Wespen- und Hornissenspray‘s sind in jeder Drogerie oder Apotheke mit den entsprechenden Anwendungshinweisen erhältlich. Ein sogenanntes „Ausräuchern“ ist infolge Brandgefahr zu unterlassen.


Pflanzen

Feuerbrand
Der Feuerbrand ist eine Pflanzenkrankheit, die Zier- und Obstgehölze befällt und zerstört. Vorgehen bei Feuerbrandverdacht:
  1. Verdächtige Pflanzen nicht berühren und keine Pflanzenteile wegschneiden (Verschleppungsgefahr). Die Pflanzen dürfen nicht ohne Anweisung gerodet werden.
  2. Meldung an das Amt für Landwirtschaft, Pfäffikon, Tel. 055 415 79 11, http://www.sz.ch/xml_1/internet/de/application/d4/d934/p1626.cfm
  3. Falls Sie bereits mit kranken Pflanzenteilen in Kontakt gekommen sind: Keine weiteren Pflanzen berühren, Hände waschen und mit Sterillium, Sensiva oder Alkohol desinfizieren. Baumschere, Säge fünf Minuten in heisses Wasser (80°C) legen.
Ambrosia
Beim Fund von kleinen Ambrosiabeständen (im eigenen Garten), Ambrosiapflanzen wenn möglich vor der Blüte ausreissen und mit dem Hauskehricht entsorgen. Den Standort der Gemeindebehörde(Umweltschutzstelle) oder der Zentralstelle für Pflanzenschutz, Pfäffikon (Tel. 055 415 79 26) melden und in den kommenden Jahren weiter beobachten. Bei grösseren Beständen, die vorgenannten Amtsstellen sofort informieren. Weitere Informationen
http://www.ambrosia.ch/

Pilzkontrolle
Im Kanton Schwyz gibt es nach wie vor keine amtliche Pilzkontrolle. Pilzkontrolleure stellen sich privat zur Verfügung. Die Entschädigung liegt im Ermessen des Sammlers.

Regionale Pilzkontrolleure:
Agnes Fleischmann, Siebnen (055 440 72 38)
Arnold Elser, Tuggen (055 445 20 88)
Willy Kuster, Uznach (055 280 14 67)

Weitere Informationen unter www.vapko.ch

Dokument TaubenFlyer06.pdf (pdf, 661.0 kB)

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Gedruckt am 13.12.2018 16:14:19