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Schulhäuser

1690

Als Schulhaus diente seit 1690 die alte Sust an der vordern Haab, die bis 1840 die lateinische und die deutsche Schule beherbergte. 1838/40 erbaute der Lachner Pfarrdekan Georg Anton Rudolf Gangyner das Schulhaus neben der Pfarrkirche, in welches fünf Generationen Lachner zur Schule gingen. Später war in diesem Schulgebäude von 1975 bis 1992 während 17 Jahren die Kaufmännische Berufsschule, bis diese in ein völlig neues Schulhaus im Sagenriet umziehen konnte. 1936 erbaute die Gemeinde auf der äussern Haab ein neues Primarschulhaus mit acht Zimmern, das heute noch voll durch die Primarschule belegt ist. Die Knabensekundarschule des Bezirks mietete sich 1928 bei der Gemeinde in das frühere Susthaus- oder Zeughaus ein und verblieb dort bis zum Neubau des der Gemeinde gehörenden Sekundarschulhauses im Jahre 1958. 1972 erstellte die Gemeinde eine neue grosse Schulanlage im Seefeld, ein grosses, modernes Schulhaus mit zwei Trakten und daneben eine Doppelturnhalle mit Schwimmbad, als Ergänzung zur alten Turnhalle auf der äussern Haab von 1926. Der Kindergarten, der in Lachen 1884 eröffnet wurde, befand sich anfangs der Dreissigerjahre in einem Wohnhaus bei der Kapelle im Ried, dann im "Alten Schulhaus" bei der Pfarrkirche. 1957 erstellte man zur Entlastung des Dorfkindergartens einen solchen beim Landsgemeindeplatz, 1972 einen Weitern in der Schulanlage Seefeld und 1984 einen im umgebauten Fabrikgebäude der ehemaligen Schuhfabrik Growela. Als Anlagen, die auch der Schule dienen, verfügt Lachen seit 1935 (neugestaltet und vergrössert 1993) ein modernes Strandbad, seit 1958 Sportanlagen beim 36er Schulhaus, seit 1971 den Sportplatz Seefeld und seit 1993 die neuen Sportanlagen Peterswinkel.

Bilder: v.l.n.r Susthaus (heute Gemeindehaus Seeplatz) / Schulhaus neben der Pfarrkirche (heute Gemeindehaus Alter Schulhausplatz) / Primarschulhaus 36 / Primarschulhaus Seefeld

Schulhäuser
 

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Gedruckt am 18.09.2018 23:31:32