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Georg Anton Gangyner

1807 - 1876

Kunstmaler Georg Anton Gangyner lebte von 1807 bis 1876. Er wurde in Lachen geboren, wuchs hier auf und bildete sich später in Zug zum Maler aus und ging dann an die Kunstakademien von Paris und München, um die Malerei gründlich zu erlernen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz war er von 1835 bis 1848 Zeichenlehrer in Glarus und von 1848 bis 1852 gab er Zeichenunterricht in Frauenfeld. Er betätigte sich immer mehr als Landschaftsmaler und Porträtist. 1852 kehrte der nun arrivierte Künstler nach Lachen zurück und arbeitete hauptberuflich als Porträtist und nebenbei als Kirchenmusiker und Chorsänger. Er ordnete für die Gemeinde Lachen und den Bezirk March die Archive. Seine Porträtmalerei verhalf ihm zu einem guten Einkommen. Gangyner galt als reicher Mann. Alle damals bekannten Lachner Familien und auch viele berühmte Politiker aus dem Kanton Schwyz liessen sich von Georg Anton Gangyner porträtieren. Aus seiner Zeit in Frauenfeld sind viele Landschaften bekannt, heute im Besitze des Bezirks March. Aus seiner Glarnerzeit wurden die meisten Gemälde beim Brand von Glarus 1861 zerstört. Kunstmaler Gangyner lebte und arbeitete im Gangynerhaus, gegenüber der Pfarrkirche. Er war bis zu seinem Lebensende an allem interessiert, was in seiner Heimatgemeinde vor sich ging: an neuen Strassen, neuen Gebäuden, Verschönerungen des Dorfes, am Vereinsleben und an der ersten Eisenbahn, deren erste Fahrt er 1875 noch miterleben durfte.

Bild: Georg Anton Gangyner (1807 - 1876)


 

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