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Kapelle im Ried

1684

Lachen war einst berühmter Wallfahrtsort. Seit einer wundersamen Heilung und dem Bau der Kapelle zur Schmerzhaften Mutter im Ried, vor über dreihundert Jahren, mehrten sich die Pilgerzüge zum Gnadenort, vor allem aus dem nahen St. Gallischen und dem Glarnerland wie auch aus den benachbarten Pfarreien der March und der Höfe.

Der Ruf der Kapelle als Gnadenort ist indessen geblieben. Herrlichstes Zeugnis der Verehrung der Gnadenstätte ist wohl das alljährlich am Passionssonntag stattfindende Lachner Kapellfest, der wohl gehaltvollste religiöse Brauch weitherum.

Nach der Sage und der seitherigen mündlichen Überlieferung, soll im Jahre 1531 ein Lachner Schiffsmann eine Statue Mariens, die leidvoll den toten Christus auf den Knien hält, aus dem See gezogen haben. Woher diese Statue kam, weiss man nicht mit Gewissheit.

Bilder:
v.l.n.r. Bleistiftradierung der Wallfahrtskirche "Mutter der Schmerzen" / Die Kapelle im Ried, die reizvolle Schöpfung des frühen Barocks. Bauzeit 1679 - 1683. Vorhalle und Wallfahrtshöflein wurden später angebaut.


 

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