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Ratsbericht

Medieninfo des Gemeinderates Lachen

Verbot zum Abbrennen von Feuerwerk sowie Steigenlassen von Himmelslaternen
In letzter Zeit wurden vermehrt Feuerwerke gezündet, ohne dass eine Bewilligung oder gar das Einverständnis des Grundeigentümers vorlag; dies zum Teil weit nach 22.00 Uhr.

Im Weiteren wird die Gemeindeverwaltung vermehrt um Erteilung einer Feuerwerksbewilligung oder für das Steigenlassen von Himmelslaternen ersucht. Weder für das Abbrennen von Feuerwerk normaler Kategorie noch für das Steigenlassen von Himmelslaternen gibt es Bestimmungen, welche eine explizite Bewilligungspflicht oder ein Verbot regeln. Der Gemeinderat Lachen hat daher per 1. Oktober 2017 ein generelles Verbot zum Abbrennen von Feuerwerk sowie Steigenlassen von Himmelslaternen erlassen.

Abbrennen von Feuerwerk
Einige Gemeinden haben die Praxis, die kontingentierten Feuerwerksbewilligungen auf Gesuch hin zu erteilen. Dies ist notwendig, da das Abbrennen von Feuerwerk nach 22.00 Uhr generell als Störung der Nachtruhe taxiert werden kann. Im Weiteren bedarf das Abbrennen von Feuerwerk das Einverständnis des Grundeigentümers und in Gewässernähe gar noch die Bewilligung des kantonalen Schiffsinspektorates. Auf öffentlichem Grund hat die Gemeinde Feuerwerke bislang unterbunden und will dies nun auch im Hinblick auf den Umweltschutz, die Sicherheit in den Wohnquartieren und aus Rücksicht auf Tiere auf dem gesamten Gemeindegebiet verbieten.

Eine Ausnahme für das Abbrennen von Feuerwerk bildet der Nationalfeiertag, Silvester/Neujahr sowie öffentliche Anlässe wie das Seenachtsfest. Die öffentlichen Anlässe mit Feuerwerk müssen jedoch im Vorfeld mit der Gemeinde abgesprochen und bewilligt werden.

Steigenlassen von Himmelslaternen
Selbst bei der Beachtung sämtlicher Vorschriften kann das Flugverhalten einer Himmelslaterne in keiner Art und Weise mehr beeinflusst werden. Ebenso wenig kann eine Aussage über den Standort, an welchem die Himmelslaterne niedergeht, gemacht werden. Rückstände von Himmelslaternen in der Nähe von landwirtschaftlichen Nutzflächen, Naturschutzgebieten und Seen sind problematisch, da sich die verwendeten Drahtgestelle nur langsam abbauen. So können beispielsweise bei der Gras-, Silo- oder Heuproduktion Resten des Drahtes ins Futter gelangen und bei Nutztieren zu Verletzungen führen. Weiter beeinträchtigen diese Drähte die Brutplätze im Röhricht des Naturschutzgebietes. Schlussendlich verbietet auch das Gewässerschutzgesetz explizit das Einbringen fester Stoffe in den See, auch wenn diese das Gewässer nicht verschmutzen können. Zudem darf sich der Standort, von welchem aus die Himmelslaternen gestartet werden, nicht näher als 5 km zur Piste von Flugplätzen befinden, was mit dem Flughafen Franzrüti in Wangen jedoch der Fall ist.

Bei festgestellten Zuwiderhandlungen gegen das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerk sowie das Steigenlassen von Himmelslaternen wird der Gemeinderat Lachen die fehlbaren Personen bei der Staatsanwaltschaft March verzeigen.

Lachen, 5. September 2017
Gemeinderat Lachen

Datum der Neuigkeit 5. Sept. 2017

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