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Medieninformation zur Abstimmung vom 4. März 2018

Ein wegweisendes Projekt für Gemeinde und Bezirk

Der Bezirk March und die Gemeinde Lachen planen im Bereich des heutigen 36-er-Schul-hauses und der alten Turnhalle einen Erweiterungsneubau für die Sek 1 March sowie eine moderne Dreifachturnhalle mit Mehrzwecknutzung. Das Generationenprojekt eröffnet zudem die einmalige Chance, den Seeplatz von parkierten Autos zu befreien. Am 4. März 2018 stimmen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Durchführung eines Studienauftrags ab.


Der Bezirk March ist Träger der Oberstufenschule Sek 1 March. An den Standorten Siebnen, Buttikon und Lachen bestehen Kapazitäten für jeweils ca. 400 Schülerinnen und Schüler. Aufgrund des erwarteten Bevölkerungswachstums vor allem in der Untermarch soll die Kapazität in Lachen auf 600 Schüler ausgebaut werden. Zudem erfordern die heutigen modernen Unterrichtsformen mehr Platz und andere Raumkonzepte als früher, als vor allem Frontalunterricht im Klassenzimmer üblich war.

Der Bezirk March will deshalb seine Infrastruktur rechtzeitig auf die zukünftigen Bedürfnisse ausrichten. Mit dem Kauf des Schulhauses am Park von der Politischen Gemeinde Lachen wird eine wichtige Grundvoraussetzung dafür geschaffen. Für die den Ausbau der Sek 1 March ist vorgesehen, in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Schulhaus einen Erweiterungsbau zu errichten.

Gleichzeitig möchte die Gemeinde Lachen eine moderne Dreifachturnhalle mit Mehrzwecknutzung erstellen. Diese soll neben der Primarschule und der Sek 1 March auch den zahlreichen Sportvereinen zugutekommen. Dank der geplanten Bühne erfüllt die Dreifachturnhalle zudem die Funktion eines zeitgemässen Gemeindesaals beziehungsweise einer kulturellen Begegnungsstätte. Das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde wird damit aufgewertet und die Standortattraktivität steigt.

Die heutige Sport-Infrastruktur ist ungenügend
Für den Turnunterricht der Primarschule und der Sek 1 March stehen heute die 1972 realisierte Sportanlage im Seefeld, bestehend aus zwei Einzelturnhallen und einem Hallenbad, sowie die 1926 erbaute Einzelturnhalle in der äusseren Haab zur Verfügung. Diese Infrastruktur erfüllt die Grundbedürfnisse schon lange nicht mehr. Aus Platzmangel wird auch ausserhalb der ordentlichen Schulzeit, zum Beispiel über Mittag, geturnt. Die Trainingsmöglichkeiten der Sportvereine sind stark eingeschränkt.
Die obere Turnhalle im Seefeld verfügt über eine Bühne und wird gelegentlich als Mehrzwecksaal genutzt. Die Infrastruktur ist aber nicht mehr zeitgemäss. Zudem ist der Saal nicht barrierefrei und es gibt keinen Lift. Der Bau einer modernen Dreifachturnhalle mit Mehrzwecknutzung verbessert die Situation nachhaltig.

Eine ganzheitliche und nachhaltige Lösung
Der Bezirk March und die Gemeinde Lachen möchten das Neubauprojekt gemeinsam realisieren. Für die Realisierung des Neubauprojektes werden das 36-er-Schulhaus und die alte Turnhalle zurückgebaut. Der Bezirk zeichnet für den Erweiterungsneubau der Schulanlage und die Gemeinde Lachen für den Bau der Dreifachturnhalle verantwortlich. Das gemeinsame Vorgehen schafft die Voraussetzung für eine ganzheitliche, architektonisch überzeugende Lösung, die sich gut in das Landschaftsbild einfügt und der sensiblen Lage am See Rechnung trägt.
Im Weiteren bietet das Projekt die Gelegenheit, im geplanten Bauperimeter die vorhandenen Altlasten zu beseitigen. Die Ergebnisse der in diesem Zusammenhang bereits getätigten Untersuchungen zeigen, dass hierfür Mehrkosten in der Höhe von maximal 3,5 Millionen Franken realistisch sind. Die Gemeinde Lachen ist bereit, die Kosten für die Entsorgung der Altlasten bis zu diesem Maximalbetrag zu übernehmen.

Die Machbarkeit einer Tiefgarage vertieft prüfen
Der Gemeinderat Lachen möchte den Seeplatz von den parkierenden Autos befreien und die Flaniermeile am See aufwerten. Ein besonderes Augenmerk gilt im Studienauftrag der Machbarkeit der Tiefgarage. Der Bericht soll klären, ob unter dem Seeplatz und teilweise auch unter den Neubauten eine unterirdische Parkierungsanlage realisiert werden kann. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde Lachen. Der Studienauftrag soll klären, inwiefern die bestehenden Wasserleitungen und Kanalisationselemente den Bau einer unterirdischen Parkierungsanlage tangieren. Je nach Beeinträchtigung wird die Tiefgarage gegebenenfalls in verkleinertem Umfang realisiert.

Realisierung bis Sommer 2024
Am 4. März stimmen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Lachen und des Bezirks March also nicht über ein konkretes Projekt, sondern über einen Verpflichtungskredit in der Höhe von gesamthaft CHF 650'000 für einen Studienauftrag ab. Die beiden Körperschaften tragen die Kosten je zur Hälfte. Im Rahmen dieses Studienauftrags werden die baulichen Möglichkeiten für die geplanten Neubauten geprüft. Das Ergebnis dieses Studienauftrages dient als Grundlage für die Erarbeitung eines Projektierungskredits, welcher wiederum einer Volksabstimmung unterliegt. Die Gemeinde Lachen und der Bezirk March sehen vor, das Bauvorhaben bis Sommer 2024 zu realisieren.


Auskunft erteilen:
Peter Marty, Gemeindepräsident Lachen, Telefon 055 451 26 26
Daniel Feusi, Bezirksammann March, Telefon 055 451 22 51

Dokument Medienmitteilung_zur_Abstimmung_vom_04.03.2018.pdf (pdf, 64.3 kB)


Datum der Neuigkeit 7. Feb. 2018