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Neu formierter Gemeindeführungsstab nimmt Tätigkeit auf

Lachen/Altendorf, 8. Februar 2010. – Stabschef Beat A. Käch (Altendorf) eröffnete seinen ersten Stabs­­rapport mit klaren Worten: «Wir alle hoffen, dass wir nie zum Einsatz kommen. Doch wenn ein ausserordentliches Ereignis eintreten sollte, will ich, dass wir bereit sind!» Mit dem Wechsel an der Spitze des Gemeinde­führungs­stabs (GFS) ergebe sich die Chance, bisherige Prozesse und Unterlagen kritisch zu hinter­fragen. Käch formulierte denn auch gleich seine ambi­tiösen Ziele für das „Jahr 1“: In Krisen die zustän­digen Personen und Kompetenzen kennen, die Aufgaben und Organisation des GSF kritisch hinterfragen sowie reor­ganisieren, wo nötig und sinnvoll.

Um diese Ziele zu erreichen, wird sich der Stab bis Ende September in drei Ausbildungs-Blöcken weiterbilden. Frühestens im Herbst sind entsprechende Reorganisations-Anträge an die Gemeinderäte Lachen und Altendorf spruchreif. Gemeinderat Armando Zweifel (La­chen) und die beiden Altendörfler Gemeinde-
räte Margrit Keller und Beat Keller informierten sich gleich vor Ort. Sie wissen somit aus erster Hand, was auf sie zukommt. Für Beat A. Käch kommt der Kommunika­tion in Krisenlagen eine zentrale Bedeutung zu, weshalb er den Altendörfler Kommunika­tions-Profi Emil Egger neu in den Stab holte.

Die rege Teilnahme der Mitglieder des GFS am Rapport war für Stabschef Käch ein echter Auf­steller: «Ich spürte ein waches Interesse der Teilnehmer. Sie sind motiviert und bereit, ihre hohen Fach­kompetenzen in den Stab einzubringen.» Beat A. Käch wird in der Stabs­führ­ung unter­stützt von Lucas Schluep,
1. Stellvertreter (Altendorf), und Pirmin Steinegger, 2. Stellvertreter (Altendorf).

Der Gemeindeführungsstab (GFS) setzt sich aus verschiedenen Organisationen zusammen, die im Falle eines ausserordentlichen Ereignisses (z.B. Grossbrand in Wohnquartieren mit Evakuation der umliegenden Häuser, Um­welt-Kata-
strophen oder verheerendes Hochwasser) zum Einsatz kommen. Dem GFS gehören unter anderen die Feuerwehr, Schadenwehr, Polizei, Sanität, Elektrizitäts- und Wasserwerke an. Er ko­ordiniert die Einsätze und ist dafür ver­antwortlich, dass die Chaosphase so rasch als möglich bewältigt wird und Ruhe und Ord­nung, wenn auch auf bescheidenem Niveau, einkehren. Sollten ihre personellen und materiellen Ressourcen erschöpft sein, kann beim kantonalen Führungsstab Unterstützung angefordert werden.


Datum der Neuigkeit 10. Feb. 2010
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