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Ratsbericht

Rechnungsabschluss
Anstelle des budgetierten Aufwandüberschuss von CHF 5'024'600 weist die Rechnung 2020 der Gemeinde Lachen lediglich einen Aufwandüberschuss von CHF 2'362'235.44 aus. Das Rechnungsergebnis ist somit um CHF 2'662'364.56 besser ausgefallen als budgetiert. Als Hauptpunkt für dieses erfreuliche Rechnungsergebnis können allgemeine Minderaufwände im Sachaufwand von insgesamt CHF 1.0 Mio. genannt werden. Einen grossen Teil dieses Minderaufwands beziffert sich in der Einsparung von baulichem Unterhalt in Höhe von CHF 700'000. Ebenfalls tiefer ausgefallen als budgetiert sind Beiträge an den Kanton in Höhe von rund CHF 400'000; konkret genannt werden können hier Minderaufwendungen für Beiträge an die Ergänzungsleistung sowie für die individuelle Prämienverbilligung KVG von je knapp CHF 200'000.

Die Steuereinnahmen zeigten sich trotz Covid-19 überraschend positiv; es konnten gar Mehreinnahmen von CHF 800'000 verzeichnet werden. Die langfristigen Auswirkungen der Pandemie werden jedoch erst in den nächsten 2-3 Jahren in der Rechnung bemerkbar machen.

Mehraufwendungen sind hingegen bei der Investitionsrechnung zu verzeichnen. Anstelle der veranschlagten Investitionen in Höhe von CHF 5'086'200 weist die Investitionsrechnung einen um CHF 4'561'934.64 höheren Aufwand auf als budgetiert. Die Nettoinvestitionen im Jahr 2020 betragen somit CHF 9'648'134.64. Die Gründe liegen hierfür in einzelnen Projektphasen der Kernerneuerung, welche aus praktischen Gründen vorgezogen wurden. Diese Kosten sind im Gesamtprojekt beinhaltet, wurden nun einfach zeitlich vorgezogen und werden den Kredit nicht zusätzlich belasten. Erfreulich konnte auch bei den Investitionen Sparpotential gefunden werden; so konnte dank genauer Analyse die Erneuerung der ICT der Gemeindeschule CHF 200'000 günstiger beschafft werden. Auch der Bahnzugang Süd hat um CHF 33'000 unter dem Budget abgeschlossen, wie auch die Erneuerung der Abwasserleitung gemäss GEP um CHF 90'000 günstiger ausgefallen ist. Ein grosses Plus hingegen ist bei den Anschlussgebühren zu verzeichnen: diese fielen CHF 481'000 über Budget aus.

Der Gemeinderat beantragt zuhanden der Gemeindeversammlung, dass Rechnungsdefizit in Höhe von CHF 2'362'235.44 vollumfänglich dem Konto Eigenkapital zu entnehmen. Nach erfolgtem Abschluss sinkt das Eigenkapital der Gemeinde Lachen auf knapp CHF 15.5 Mio., was immer noch eine gesunde Schwankungsreserve darstellt.

Gemeindeversammlung vom 29. April 2021
Dieses Jahr etwas später, nämlich erst am 29. April 2021, findet die ordentliche Gemeindeversammlung statt. Aufgrund der immer noch anhaltenden Covid-19-Pandemie findet diese wiederum in der Turnhalle Seefeld mit entsprechendem Schutzkonzept statt. Die Traktandenliste beinhaltet neben der Genehmigung der Rechnung 2020 insgesamt sieben Einbürgerungsgesuche sowie die Genehmigung der Abrechnung für den Studienauftrag für Generalplaner für den Neubau von Schulinfrastrukturen der Sek 1 March, die Erstellung einer Turnhalle mit Mehrzwecknutzung sowie einer unterirdischen Parkierungsanlage auf dem Seeplatz in Lachen. Diese Abrechnung - welche einen Kostenanteil der Gemeinde Lachen in Höhe von CHF 325'000 vorgesehen hat, schliesst insgesamt CHF 56‘007.03 unter dem Kredit ab.

Wie bereits den Medien zu entnehmen war, wird an der Versammlung zudem über den Projektierungskredit für den Neubau einer Dreifachturnhalle mit Mehrzwecknutzung und Tiefgarage auf dem Seeplatz in Lachen beraten.

Die detaillierten Unterlagen zur Rechnung sowie zu den Sachvorlagen werden den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern in der Kalenderwoche 15 zugestellt.

Lachen, 30. März 2021
Gemeinderat Lachen



Datum der Neuigkeit 30. März 2021