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Vernehmlassungsverfahren "Lachen - Vision 2030"


Nach einer sehr zeitintensiven aber sehr interessanten Bearbeitungszeit ist es nun soweit. Mit Freude können wir die Dokumentation zur öffentlichen Vernehmlassung über das Projekt „Lachen – Vision 2030“ vorlegen.

Der Gemeinderat von Lachen hat sich zum Ziel gesetzt, die räumliche und infrastrukturelle
Entwicklung der Gemeinde vorausschauend zu planen und regional abzustimmen. Dabei ging es in einer ersten Phase darum, die Entwicklung der Bevölkerung für die kommenden Jahre zu prognostizieren. Diese Studie zeigt uns auf, dass wir basierend auf dem aktuellen Zonenplan und einer weiteren Zunahme des verdichteten Bauens bis ins Jahr 2030 nahezu 10‘000 Einwohnerinnen und Einwohner haben werden. Dabei wird die demographische Entwicklung sowohl iskalpolitisch wie auch infrastrukturell erhebliche Auswirkungen zeigen. Die Zunahme der Bevölkerungsgruppen der Pensionierten und Betagten wird in Lachen mit über 75% Zunahme wachsen. Der Teil der Jugendlichen mit ca. 14% Wachstum wird dagegen auf kleinerem Niveau verharren. Also ist es unschwer zu erkennen, dass uns neben den bereits bekannten Investitionen in schulische Infrastrukturen zunehmend Investitionen im Bereich „Leben im Alter“ bevorstehen. Investitionen in Altersheime, Alterswohnungen und im Gesundheitsbereich werden mehr Mittel benötigen und höhere Prioritäten erhalten als dies bis anhin der Fall war.
Die prognostizierte Entwicklung bietet uns die Grundlage um Planungsschritte und Entscheide zeitgerecht vorbereiten und realisieren zu können. Sie zeigt uns auch auf, welche Massnahmen und Anpassungen an die bestehende Zonen- und Erschliessungsplanung notwendig sein werden. Einen Fokus haben wir auf die Verortung der öffentlichen Infrastrukturen gelegt: Wo können wir für die Zukunft gute Bedingungen und genügend Platz für unsere Verwaltung, Schulen, Infrastrukturen für Betagte, den Werkhof etc. sicherstellen ?
Wir sind überzeugt, dass wir Ihnen mit dem Dokument eine transparente und unvoreingenommene Auswahl an möglichen Entwicklungsszenarien aufzeigen können. Sie erhalten damit die grosse Chance, sich aktiv an der Gestaltung unseres Wohnortes beteiligen zu können. Andererseits sind wir aber auch überzeugt, dass wir mit den hoffentlich zahlreich eingehenden Anregungen unsere bisherige Planung vertiefen und verfeinern können, so dass wir am Schluss gemeinsam eine zukunftsweisende und tragfähige Lösung für die Entwicklung unseres Dorfes erarbeitet haben.
Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Beteiligten Personen, die dazu beigetragen haben, das Projekt „Lachen – Vision 2030“ zu diesem bis anhin erfreulichen Zwischenergebnis zu führen. Ein ganz besonderer Dank geht an die HSR Rapperswil und Herrn
Professor Dr. Schöffel mit seinem Team, sie haben uns kompetent unterstützt und ausgezeichnete Grundlagenarbeit geleistet.
Gehen wir optimistisch und mit Freude an diese Aufgabe heran. Lösen wir die Aufgaben der Zukunft gemeinsam – lassen sie uns motiviert und überzeugt handeln.

Im Namen des Gemeinderates Lachen
Peter Marty, Gemeindepräsident